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#LeaveNoOneBehind

seebrueckeMit viel Medienaufmerksamkeit sind im April die ersten 47 Kinder aus den griechischen Flüchtlingslagern in Deutschland angekommen. Die Bundesregierung hatte groß angekündigt, 350 bis 500 Kinder und Jugendliche aufzunehmen. Angesichts der großen Not sind das zu wenige - doch selbst für sie gibt es weiterhin keinen Zeitplan. Während die Situation in den Lagern immer dramatischer wird, spielt die Regierung auf Zeit.

Unter dem Motto “Evakuiert alle Lager!” findet ein bundesweiter Aktionstag der Seebrücke statt. An diesem beteiligt sich die Wuppertaler Lokalgruppe https://seebrueckewtal.de/ am 23.05.2020 um 15 Uhr auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld mit Redebeiträgen und Plakaten an der Kundgebung: “Wuppertal von links – Wir beziehen Position! Für Solidarität, gegen Rassismus, Antisemitismus und Nazis!

“Evakuiert alle Lager!” bezeichnet auch ein Problem vieler Flüchtlingslager hier in Deutschland. Denn in den vergangenen Wochen hat sich gezeigt: Geflüchtete in Erstaufnahme- und Sammelunterkünften der Bundesländer und Kommunen sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Der Grund dafür ist, dass es in der Enge der Massenunterkünfte für Hunderte Menschen nahezu unmöglich ist, ausreichend Abstand zu wahren und die Schutzmaßnahmen zu einzuhalten. 

In ganz Deutschland setzen sich deshalb engagierte Initiativen dafür ein, dass die Bewohner*innen der Sammelunterkünfte dezentral untergebracht werden. Kommt und macht mit. Oder unterzeichnet die Petitionen für eine dezentrale Unterbringung und Infektionsschutz für alle: https://weact.campact.de/efforts/fur-dezentrale-unterbringung-von-gefluchteten 

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